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Kulturreferat für Oberschlesien

Das Kulturreferat für Oberschlesien wurde zum 1. März 2017 – gemäß der Fortentwicklung der Konzeption des Bundes zur Förderung der Kulturarbeit nach § 96 des Bundesvertriebenengesetzes – bei der Stiftung Haus Oberschlesien eingerichtet.

Der Kulturreferent unterstützt den breitenwirksamen und grenzüberschreitenden Wissenstransfer zur Kultur und Geschichte Oberschlesiens sowie die Zusammenarbeit mit Polen und Tschechien. Er widmet sich der Kultur und Geschichte des historischen Oberschlesien, der heutigen polnischen Woiwodschaften Oppeln und Schlesien sowie den Mährisch-Schlesischen Landesteilen Tschechiens. Das Kulturreferat informiert über die vielfältigen Aspekte und Verflechtungen der regionalen Kultur und Geschichte und macht sie der Öffentlichkeit in Deutschland, Polen und Tschechien bekannt.

Die Kulturreferate an den Landesmuseen zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa wirken als Vermittler mit eigenem Fördertitel für Kulturprojekte vor allem in der Jugend- und Erwachsenenbildung. Das Ziel ihrer Arbeit ist der Wissenstransfer an Multiplikatoren und Rezipienten im In- und Ausland. Die angebotenen Veranstaltungsformen reichen von Vorträgen, Lesungen, Konzerten und Filmvorführungen bis hin zu Ausstellungen, Seminaren, Workshops, Exkursionen und Studienreisen für verschiedene Zielgruppen.

Kulturreferent Dr. David Skrabania

Dr. David Skrabania wurde 1981 im oberschlesischen Tarnowitz geboren und ist 1988 als Aussiedler mit seiner Familie in die Bundesrepublik  Deutschland übergesiedelt. Nach Abschluss der Realschule und einer Ausbildung zum Bauzeichner im Ingenieurbau folgte eine vierjährige Dienstzeit bei der Bundeswehr. Während dieser Zeit machte er an den Abendgymnasien in Euskirchen und Bochum sein Abitur und nahm anschließend 2006 ein B.A.- und M.A.-Studium der Geschichte und Slavistik an der Ruhr-Universität Bochum auf, das er 2012 erfolgreich abschloss. Er arbeitete an zahlreichen Projekten zur (Migrations-)Geschichte des Ruhrgebiets, Oberschlesiens und ethnisch-kultureller Grenzräume in Ostmitteleuropa mit, verfasste und übersetzte zahlreiche wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Aufsätze und Publikationen anderer Art und war im Rahmen von Stipendien bei mehreren Museen und kulturellen Einrichtungen tätig. Im Jahr 2019 erschien seine Dissertation unter dem Titel „Keine Polen? Bewusstseinsprozesse undvPartizipationsstrategien von Ruhrpolen zwischen der Reichsgründung und den Anfängen der Weimarer Republik“. Eine
gemeinsam mit Dr. Bernard Linek und Dr. Andrzej Michalczyk verfasste Publikation zur Migrationsgeschichte Oberschlesiens im 19. und 20. Jahrhundert ist in Vorbereitung.

David Skrabania nahm zum 1. November 2019 die Nachfolge von Dr. Vasco Kretschmann am OSLM als Kulturreferent für Oberschlesien auf. Die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Jahr 2017 geschaffene Stelle wird breitenwirksam und grenzüberschreitend den Wissenstransfer zur Geschichte und Gegenwart Schlesiens unterstützen. Dazu dienen auch Projektkooperationen und -förderungen.

 

Kontakt:
Stiftung Haus Oberschlesien
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 71
D-40883 Ratingen
E-Mail: skrabania(at)oslm.de
Fon: +49 (0) 21 02 – 965 434

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